Baubiologie ist die Lehre ...

... von den ganzheitlichen Beziehungen zwischen den Menschen und ihrer Wohn-Umwelt.

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Statuten baubiologie südtirol

Stand vom  30.04.2010

Art. 1
Es besteht der Verein welcher in deutscher Sprache die Vereinsbezeichnung "baubiologie südtirol“ und in  italienischer Sprache die Vereinsbezeichnung "bioedilizia sudtirolo“ führt. Der Verein hat seinen Sitz beim jeweiligen Vorsitzenden, sofern nicht vom Vorstand ein anderer Sitz bestimmt wird.

Art. 2
Zweck und angestrebte Ziele:
1.    Der Verein ist eine gemeinnützige und nicht auf Gewinn ausgerichtete Vereinigung der am gesunden und ökologischen Bauen, Wohnen und Arbeiten interessierten Personen, Verbände und Institutionen.
2.    Eine ganzheitliche Sicht der Bereiche Umwelt – Mensch – Wohnen – Arbeiten ist Basis aller Aktivitäten.
3.    Aufgabe des Vereines ist die Entfaltung verschiedener Tätigkeiten und die Förderung von Aktivitäten, welche geeignet sind, im weitesten Bereich die Belange gesunden und umweltverträglichen Bauens, Wohnens und Arbeitens zu vertreten und zu verbreiten.
4.    Zu den wesentlichen Aufgaben des Vereines gehört somit die Öffentlichkeitsarbeit (Vorträge, Seminare, Tagungen, Ausstellungen, Publikationen, Medienarbeit), die Errichtung von Beratungsstellen und die Aus- und Weiterbildung von Baubiologen, Handwerkern, Planern und Interessierten in den Bereichen Baubiologie und Ökologie.
5.    Im Interesse des Vereines ist auch der Kontakt und die Zusammenarbeit mit anderen Vereinigungen und Institutionen im In- und Ausland mit gleichen Zielsetzungen.
6.    Der Ankauf von Geräten und Einrichtungen, die für die Erreichung des Vereinsziels notwendig sind, die Erstellung einer Bibliothek und die Einrichtung einer Datenbank im Bereich der Tätigkeit des Vereins.
7.    Der Verein vertritt auf wissenschaft1icher-technischer-handwerklicher wie auf ideeller Ebene die Interessen der Baubiologen.
8.    Die Errichtung von Arbeitsgruppen in den verschiedenen Landesteilen Südtirols und Fachgruppen für einzelne Sachbereiche.
9. Der Verbraucherschutz zählt im Sinne der oben genannten Ziele zu einer der wesentlichen Aufgaben des Vereines.

Art. 3
Der Verein setzt sich nur aus effektiven Mitgliedern zusammen. Effektive Mitglieder sind jene Mitglieder, die die Verantwortung und Entscheidungsfähigkeit innehaben; sie bilden die Vollversammlung und haben sowohl aktives als auch passives Wahlrecht.

 Art. 4
Das Finanzvermögen des Vereins setzt sich zusammen:
a)    aus den Mitgliedsbeiträgen, die jährlich von der Vollversammlung beschlossen werden
b)    aus den Beiträgen der öffentlichen Hand
c)    aus Geld- und Sachspenden
d)    aus Einnahmen von Veranstaltungen

Alle Geräte, Bücher usw. sind auf einer von allen Mitgliedern einsehbaren Liste, zu führen.

Art. 5
Mitglied wird jemand durch das Zusenden des ausgefüllten Mitgliedsantrages und der Einzahlung des Mitgliedsbeitrages. Der Mitgliedsbeitrag ist jährlich zu entrichten. Alle weiteren Modalitäten zum Mitgliedsbeitrag werden in der Geschäftsordnung festgelegt.

Art. 6
Der Vorstand beschließt über die Aufnahme. Er kann die Aufnahme ohne Angabe von Gründen verweigern und gegen seine Entscheidung ist keine Berufung möglich.

Art. 7
Die Mitgliedschaft gibt Anrecht auf die Benützung sämtlicher Einrichtungen des Vereins und am Vereinsgeschehen teilzunehmen. Dieses Recht hat nach Richtlinien der Geschäftsordnung zu erfolgen.

Art. 8
Die Mitgliedschaft erlischt aus folgenden Gründen:
a)    freiwilliger Rücktritt, mitgeteilt durch eingeschriebenen Brief;
b)    durch Ausschluss, entschieden durch einen 2/3-Mehrbeitsbeschluss des gesamten Vorstandes.

Art. 9
Der Ausschluss aus dem Verein kann erfolgen wegen:
a)    einer mit den Interessen des Vereins nicht zu vereinbarenden Handlungsweise
b)    bei Schädigung des Vereins materiell oder moralisch
c)    wegen Zahlungsverzug des Mitgliedsbeitrages.
Der vom Ausschluss Betroffene hat Anrecht auf eine schriftliche Begründung seines Ausschlusses und kann Beschwerde bei der Vollversammlung einlegen.

 Art. 10
Das Geschäftsjahr beginnt mit dem 1.1. und endet am 31.12. eines jeden Jahres.

Art. 11
Die Organe des Vereins sind:
a)    die Vollversammlung
b)    der/die Vorsitzende
c)    der Vorstand

Art. 12
Die Vollversammlung ist das oberste Organ des Vereins und wird zu ordentlichen und außerordentlichen Vollversammlungen einberufen.

Art. 13
An der Vollversammlung können sich alle effektiven Mitglieder beteiligen.

Art. 14
Die Vollversammlung wird innerhalb 30. April eines jeden Jahres einberufen, um in erster Linie über die Rechnungslegung des abgelaufenen Geschäftsjahres, und über den Haushaltsvoranschlag für das laufende Jahr abzustimmen.

Art. 15
Die Einberufung der Vollversammlung kann, außer vom Vorstand, durch diesbezüglichen Beschluss, auch von so vielen Mitgliedern beantragt werden, welche zumindest ein Drittel der gesamten effektiven Mitglieder ausmachen. Diese können auch die Tagesordnungspunkte festlegen. In diesem Fall muss die Vollversammlung, innerhalb 30 Tagen ab Erhalt der Anfrage, vom Vorsitzenden des Vorstandes einberufen werden.

Art. 16
Die Mitglieder haben das Recht zu verlangen, dass in die Tagesordnung die Behandlung von bestimmten Angelegenheiten aufgenommen wird. Solche Begehren müssen jedoch schriftlich und unterschrieben von wenigstens 1/10 der Mitglieder 15 Tage vor Einberufung der Vollversammlung dem Vorstand mitgeteilt werden. Über Gegenstände, die nicht auf der den Mitgliedern bekanntgegebenen Tagesordnung genannt sind, dürfen keine Beschlüsse gefasst werden. Ausgenommen hiervon sind Beschlüsse über den Vorsitz in der Vollversammlung und über die Einberufung einer neuen Vollversammlung.

Art. 17
Die Einberufung der Vollversammlung muss 10 Tage (Poststempel) vorher schriftlich erfolgen.

Art. 18
Sowohl die ordentliche als auch die außerordentliche Vollversammlung sind in erster Einberufung bei Anwesenheit der Mehrheit der effektiven Mitglieder beschlussfähig. In zweiter Einberufung ist die Vollversammlung bei jeder Anzahl von anwesenden Mitgliedern beschlussfähig. Die zweite Einberufung erfolgt frühestens eine halbe Stunde nach der ersten.

Art. 19
Die Vollversammlung:
a)    beschließt über die Tätigkeit und über das Finanzgebaren des Vereins
b)    genehmigt den Haushaltsvoranschlag
c)    genehmigt den Jahresabschluss, welcher vom Vorstand erstellt wird,
d)    wählt die Vorstandsmitglieder lt. Art. 21
e)    entscheidet über vermögensrechtliche Fragen des Vereins
f)    behandelt alle vom Vorstand an sie herangetragenen Probleme des Vereins
g)    Genehmigung und Änderungen der Geschäftsordnung.
Die Beschlussfassung erfolgt mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
Die Wahlen sind - wenn keine andere Wahlart beantragt wird, mit Stimmzettel in geheimer Wahl durchzuführen.
Die Vollversammlung bestimmt zwei Rechnungsprüfer und wenn notwendig zwei Stimmzähler.

Art. 20
Änderungen vorliegenden Statutes können durch eine außerordentliche Vollversammlung vorgenommen werden. Es braucht dazu eine Zwei-Drittel-Mehrheit der Wählenden, wobei mindestens ein Drittel der Mitglieder anwesend sein müssen.

Art. 21
Der Vorstand besteht aus mindestens vier und höchstens elf von der Vollversammlung gewählten Mitgliedern, wobei jeder Bezirk das Recht hat, vertreten zu sein. Der Vorstand ernennt aus seiner Mitte den/die Vorsitzende und den/die Stellvertreter/in. Der Vorstand bleibt für zwei Jahre im Amt. Seine Mitglieder sind mehrmals wählbar. Die Beschlüsse werden mit absoluter Mehrheit der Anwesenden gefasst.
Der Vorstand bestimmt die Tätigkeiten des Vereines, nachdem er selbst die 'moralische und finanzielle Haftung' über alle Tätigkeiten inne hat.

 Art. 22
Der Vorstand löst sich auf, wenn, aus welchen Gründen auch immer, so viele Vorstandsmitglieder ausgeschieden sind, sodass nicht mehr die laut Art. 21 vorgesehene Mindestanzahl von Vorstandmitgliedern gegeben ist. In diesem Fa11e muss innerhalb von 60 Tagen eine Vollversammlung einberufen werden, die den Vorstand neu bestellt. Bis zur Neubestellung des Vorstandes werden die Geschäfte bzw. notwendigen Tätigkeiten von den verbliebenen Vorstandsmitgliedern erledigt.

Art. 23
Der Vorstand tritt immer dann zusammen wenn es der/die Vorsitzende oder mindestens zwei Vorstandsmitglieder für nötig erachten. Die Einberufung erfolgt formlos.

Art. 24
Der Vorstand:
a)    beschließt über die Aufnahme der Mitglieder
b)    informiert die Vollversammlung über den Ausschluss eines Mitgliedes
c)    erstellt den Jahresabscbluss sowie den Haushaltsvoranschlag
d)    schlägt die Höhe der jährlichen Mitgliedsbeiträge vor, die von der Vo1lversammlung zu genehmigen sind.
e)    beruft die ordentliche und eventuelle außerordentliche Vollversammlung ein und setzt die Tagesordnungspunkte fest.
f}    trifft alle disziplinären Maßnahmen den Mitgliedern gegenüber
g)    plant die Tätigkeit des Vereins unter den Vorgaben der Vollversammlung
h)    hat die ordentliche Verwaltung inne und mit Ausnahme der Tätigkeiten, die ausschließlich der Vollversammlung vorbehalten sind, auch die außerordentliche
i)    erstellt die Geschäftsordnung

Art. 25
Der Vorstand haftet solidarisch für die Führung des Vereins, sowohl im moralischen als auch im finanziellen Sinne.

Art. 26
Der/die Vorsitzende leitet den Verein und ist sein gesetzlicher Vertreter

Art. 27
Der/die Stellvertreterin hat die Vertretung des/der Vorsitzenden inne, und zwar bei dessen Verhinderung oder bei Weigerung, eine von den Statuten vorgeschriebene Handlung vorzunehmen. In diesen Fällen hat er/sie alle Rechte und Pflichten der/des Vorsitzenden. Der/die Vorsitzende kann seinem/r Stellvertreter/in gewisse Aufgaben teilweise oder ständig übertragen, falls diese/r damit einverstanden ist.

Art. 28
Das Amt des/der Vorsitzenden und der/des Stellvertreters/in des Vereins ist unvereinbar mit der Qualifikation eines entlohnten Angestellten oder Mitarbeiters des Vereins, mit Ausnahme eventueller dokumentierter Auslagen, Spesen und Vergütungen. Personen, welche Entlohnungen oder Honorare vom Verein für Tätigkeiten für den Verein erhalten, können nicht in den Vorstand gewählt werden.

Art. 29
In allen Streitfällen zwischen dem Verein und seinen Mitgliedern oder zwischen den Mitgliedern untereinander entscheidet das Schiedsgericht. Es besteht aus drei Mitgliedern, wovon zwei von den interessierten Parteien bestimmt werden und das dritte vom Vorstand bestimmt wird (aber nicht aus seiner Mitte).
Dieses übernimmt den Vorsitz. Das Schiedsgericht hat größte Freiheiten in Bezug auf die Untersuchung und Schiedsspruch, welcher vorbehaltlos angenommen werden muss und gegen den kein Einspruch erhoben werden kann. Die zu verhängenden Disziplinarmaßnahmen sind jene des Statutes bzw. der Geschäftsordnung.

Art. 30
Der Verein kann zur besseren Erreichung seines Zweckes Zweigstellen in Südtirol oder auch im restlichen Staatsgebiet einrichten.

Art. 31
Die Dauer des Vereins ist unbeschränkt. Der Verein kann nur durch den Beschluss einer außerordentlichen Vollversammlung durch einen Zwei-Drittel-Mehrheitsbeschluss der anwesenden Mitglieder aufgelöst werden.

Art. 32
Im Falle des Auflösens des Vereins sollen die restlichen Vermögensgüter an einen Verein mit ähnlichen Zielen und Zwecken, den die Vollversammlung namhaft machen wird, abgetreten werden.

Art. 33
Alles Weitere, nicht ausdrücklich in diesem Statut Vorgesehene, wird von den Bestimmungen des italienischen BGB und von den sonstigen einschlägigen Gesetzen geregelt.

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